Mein Studium

Anstatt die Probleme bekämpfen, die Lösung leben

Duales Studium: alternative Lebensversorgung

(dual, weil ich nicht nur lerne, sondern auch im praktischen Anwende und Bücherwissen mit eigenen Erfahrungen gleich überprüfen kann)

 

Fächer:

Pflanzenkunde (Aufbau von Pflanzen, Inhaltstoffen, Wachstum, Anwendung)

Naturmedizin (Zubereitung und Anwendung von pflanzlichen Präparaten)

Permakultur (Anbau von Gemüse und Obstpflanzen in positiver Wechselwirkung miteinander. Ein geschlossens Kreislaufsystem von der Kompostierung zum Konservieren; Arbeiten mit der Natur. u.A. Bauprojekt: komposttoilette)

Ökosystem (Beobachten und Erforschen der Naturwelt; Vögel, Insekten, Wetter,...)

Kochen (Kochen aus dem Garten (Bauprojekte: Erdofen und Pedalpowered-Mixer,..)

Erforschung von Geist und Seele (Sport, Meditation, Parapsychologie,..)

Mich rein halten von dunklen Energien (nichts sein wollen, sich nicht hervor tun, tanzen/singen, das Land loben und preisen ...)

Neuster Artikel aus meinem Studium

Studiumsabschluss

Der Mensch ist alt wie ne Kuh, er lernt immernoch dazu.

 

Von daher wird das Studium mein Leben lang fortschreiten, dennoch möchte ich dieses mir hier selbstgefasste autodidaktische Studium, welches als Konter zu den verschulten und von Unternehmen gesponserten staatlichen Studiumsoptionen auch verstanden werden kann, auf gleiche Art und Weise mit einem Abschluss versehen.

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Studiumsabschluss

Der Mensch ist alt wie ne Kuh, er lernt immernoch dazu.

 

Von daher wird das Studium mein Leben lang fortschreiten, dennoch möchte ich dieses mir hier selbstgefasste autodidaktische Studium, welches als Konter zu den verschulten und von Unternehmen gesponserten staatlichen Studiumsoptionen auch verstanden werden kann, auf gleiche Art und Weise mit einem Abschluss versehen.

Die meisten Leute sagen, dass sie 90% von dem gelernten nachdem Studium wieder vergessen haben, weil sie es auch nicht brauchen. Nun, ich habe das Gefühl, dass ich noch sehr viel von dem weiß, was ich gelesen und gelernt habe. Zumindest weiß ich, dass alles aus meiner Energie der Begeisterung geschehen ist. Doch hatte ich in meinem Studium ebenso Situationen des Zeitdrucks, die mich ebenso zu einem tieferen Studium und einer Dokumentation dessen geführt haben.

Wenn ich jetzt nicht mit der Option spielen würde, diesen Ort zu verlassen, um woanders neuanzufangen, hätte ich vermutlich nicht den Ansporn nochmal alles zu dokumentieren. Mein Werk der Nachwelt hier zugänglich zu hinterlassen, hat mich nun also dazu geführt diesen Eintrag zu schreiben und die ganzen Vorarbeiten zu leisten dafür.

Zirkeldreher Studium

Meine Erkenntnisse aus meinen Forschungen habe ich alle in dieses (momentan 204-seitige) Buch gefasst, zudem ich eine eigene Webseite habe. http://aufinsjetzt.jimdo.com/

Außerdem nun auch eine Pflanzliste von etwa 200 hier wachsenden Bäumen und Sträuchern, die für unsere Versorgung interessant sind. http://pflanzliste.jimdo.com/

Darüber hinaus habe ich viele weitere Projekte während meines Studiums verwirklicht, welche vergleichbar sind mit Hausarbeiten? oder Facharbeiten? Und eine Menge Vorträge gegeben und Workshops wie sogar einen Kurs gegeben. Also eine Menge bereits vom erlernten angewendet, umgesetzt und weitergegeben. Mehr davon hier: http://zdi.jimdo.com/

Zirkeldreher Garten

Nun kommen wir zum Abschluss des PermakulturGartenDesigns:

Die Fläche des Grundstücks beträgt 32x34 Meter in etwa 1000m².

Das Grundstück liegt auf einem leichten Nordhang. Das Haus liegt im Westen mit einer 15° Abweichung zur Südausrichtung.

In die SüdOst-Ost-Richtung  grenzt das Grundstück an ein Kuhwiese. In Richtung Norden an eine bald-endende Sackgasse und grenzt in den anderen Richtungen an Nachbarn.

Es leben auf dem Stück Land zur Zeit dauerhaft 2 Erwachsene.

Das entspricht einem Bedarf von etwa 190kg Kohlenhydraten, 60kg Fett und 40kg Proteinen jährlich. Den Bedarf komplett zu decken, scheint momentan noch nicht denkbar, da viele Bäume noch nicht ausgewachsen sind, um reichhaltig zu fruchten und der Platz für ertragreiche Pflanzen teilweise durch Sonderkulturen oder Strukturen in Anspruch genommen wird.

Nun war das höchste Ziel es auch nicht eine Selbstversorung auf 1000m² zu etablieren, sondern vorrangig war es, erlerntes auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und eine Vielfalt von hier wachsenden Kulturpflanzen vor allem Bäumen/Sträuchern anzupflanzen, um diese zu bewahren und zu vervielfältigen. Viele Kultivars, die ich hier gepflanzt habe, sind in Deutschland oder sogar weltweit nur wenig erhältlich und sind hier im Garten zur Weiterfortpflanzung und Ausbreitung gesichert. Eine Übersicht der Bepflanzungen nun nachfolgend auf dem Gelände als Foto und in der Übersicht als Tabelle:

 

 

  Eingeppflanzt:          
Geburtsjahr Anzahl Lat. Name Gebrauchsname Ort Reifezeit Nutzen
2012 3 Actinidia arguta Kiwi Red + mannl + weibl F12,I12,D2 8 früchte
2010 1 Amelanchier Prince William Felsenbirne Prince William C3 07+08 früchte
2010 1 Aronia Aronie Galicianka B3 08+09 früchte
2010 1 Asimina triloba Indianerbanane Sunflower E4 10 früchte
2012 1 Caragana arborescens Erbsenstrauch D9 9 stickstofffixierer und früchte/samen
1996 1 Castanea sativa Esskastanie (unbekannt) A9 10 früchte
2010 1 Castanea sativa DuoEsskastanie Doré de Lyon+Belle Epine A10 10 früchte
2010 2 Cornus mas Kornelkirsche 1x 'Jolico' A5 6 früchte
2013 1 Cytisus scoparius Cytisus scoparius - Besenginster C3   stickstofffixierer und früchte/samen
2013 1 Diospyros Kaki 'Vaniglia' Kaki Vaniglia C2 10 früchte
2012 5 Ginkgo biloba Gingko J6-8   blätter und samen
1990 1 Juglans regia Echte Walnuss (Sorte?) C11 10 Nüsse
2010 1 Juniperus communis Wacholder Meyer B3 Über 3 Jahre früchte
2010 1 Lonicera caerulea var. kamtschatica Maibeere Czelabinka A2 5 früchte
2010 1 Lycium barbarum Goji Big Lifeberry A6 11 früchte
1996 1 Malus domestica Apfel Klarapfel E9 07+08 früchte
2008 1 Malus domestica Apfel Retina F11 08+09 Früchte
2008 1 Malus domestica Apfel Rebella D11 09+12 früchte
2008 1 Malus domestica Apfel Reglindis? E11 09+10 früchte
2010 1 Mespilus germanica Mispel Nottingham G2 11 früchte
2012 3 Phormium tenax Flax C2,B3 immer flechten
1990 1 Prunus avium subsp. duracina Knorpelkirsche I11 7 früchte
2010 1 Prunus avium subsp. duracina Duo-KnorpelKirsche: Große Schwarze + Dönissens Gelbe I12 7 früchte
2010 1 Prunus domestica Pflaume Königin Viktoria H2 08+08 früchte
2010 1 Prunus domestica Pflaume Stanley E7 10 früchte
2010 1 Prunus persica Weinbergpfirsich F4 8 früchte
1990 6 Pseudosasa japonica jap. Pfeilspitzenbambus D1-I1 immer bauen und junge Sprossen
2010 1 Pyrus DuoBirne Clapps Liebling und Conference J4 09+10 früchte
2010 1 Pyrus pyrifolia Nashi-birne Hakko I1 8 früchte
2012 1 Toona sinensis Chin. Gemüsebaum Purple Chinese Toon I3 sommer Blätter
2010 1 Vaccinium myrtillus Heidelbeere Sunshine Blue A2 8 früchte
2010 1 Vaccinium myrtillus Heidelbeere Ozark Blue A2 8 früchte
2010 1 Vaccinium vitis-idaea Preiselbeere Red Pearl A2 9 früchte
1990 1 Vitis vinifera Wein Seedless F3 09+10 früchte
2010 1 Vitis vinifera Wein rot/Sorte? C7 09+10 früchte
2010 1 Ziziphus jujuba Jujube Li F12 11 früchte wie Datteln

 

Aus mangelndem Platz sind ebenso viele im 100m nahen Waldgarten gepflanzt und ebenso warten noch ein paar Dutzend in der Baumschule auf ihren Bestimmungsort. Vielleicht in der Nachbarschaft.

Das PermakulturDesign hier hat den Fokus auf Pflanzen für essbare und vielfältige Kulturlandschaften.

Einnahmequellen wären der Verkauf von exotischem Obst und exotischen Pflanzen, die über Samen oder Stecklinge vermehrt werden können.

Außerdem besteht die Möglichkeit des Austausches mit der Nachbarschaft.

Der bereits vorhandene Kirschbaum ist für 2 viel zu großdimensioniert und lädt daher die Nachbarschaft ein. Im Gegenzug von Apfelbäumen der Nachbarn mitzukosten.

Was die Apfelbäume angeht, so sind genug in der Nachbarschaft vorhanden um von Juli durchgehend bis März genug Äpfel zu haben.

 

Im Waldgarten sind darüber hinaus einige Walnüsse, Esskastanien, weitere Nüsse und süße großfruchtige Eichen gepflanzt, um auf den erforderlichen Bedarf an Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten zu kommen.

Die umliegenden Wiesen und Felder könnten bei effizienter Nutzung das Dorf versorgen.

Waldgarten

mehr zu den Pflanzen und dem Waldgarten auf:

http://wagapara.jimdo.com/wagapara/pflanzliste/


Des Weiteren dienen  weitere Strukturen wie ein Wintergarten oder Gewächshaus dazu auch Pflanzen wie veredelte Zitronen, Orangen und Avocados zu kultivieren.

Hier eine Übersicht über die Pflanzen in unserem Wintergarten:

 

2010 1 Acca sellowiana Ananasguave 10 Früchte
2012 1 Citrus limon'lunario Vierjahreszeiten-Zitrone immer Früchte
2012 1 Citrus sinensis Blutorange Sanguinella 11 Früchte
2010 2 Cycas_revoluta Sagopalmfarn   Samen fermentiert
2010 1 Ficus Carica Feige Violetta ? 12 Früchte
2011 1 Peperoni inaequalifolia Congona immer Blätter+Triebe
2012 1 Persea americana Avocado 'Bacon' 11 Früchte
2012 1 Solanum aviculare PoroPoro 12 Früchte

 


Da alle anderen Ergebnisse in extra eigenen Webseiten ausgelagert sind, kann ich diesen Studiumsabschluss mit einer kurzen Zusammenfassung auch hier beenden.

In den letzten 5 Jahren habe ich folgende Projekte (weitesgehend alleine) auf die Beine gestellt:

 

Persönliche Projekte:

Ohne Geld durch die Welt

Reise ohne Geld durch Deutschland, Neuseeland, Asien,...

Start 2011; Ende 2012

weitere geldfreie Wanderung unter Wandelwandern

Zirkeldreher Garten

autodidaktisches Studium der alternativen Lebensversorgung

Start 2012; mündet nun in die ZD Akademie

Wandelwandern:

Impulse zu nachhaltigen Lebensweisen auf Wanderung verbreiten.

Start 2015;

Regionale Projekte:

Overath Vorbereiten/Wandelstart-Bewegung Overath

Transition/ Umstrukturierung der Region von global abhängig in lokal selbstständig.

Start 2013; Unterprojekt EEOO

Essbare Erlebnis Oase Overath

Gemeinschaftsgarten für inklusive Zusammenarbeit für Vielfalt und MitEinAnder.

Start 2015; Gründungsphase

Zirkeldreher Akademie

Lern- und Austauschort. Voneinander lernen wie wir nachhaltig in Gemeinschaft zusammen leben können.

Start 2014;

WaldgartenParadies

Ein WaldGarten als AkademieTreffpunkt, Impuls und Vorbild für nachhaltige enkeltaugliche Landschaftspflege.

Start2015;

Globale Projekte:

Auf Ins Jetzt

Buch + FIlm zu lokalen Lösungen für globale Probleme 

Start 2013; in der 18. Auflage

HumusThorn - KompostKlo

Den Kreislauf mit dem HumusThron wieder schließen

Start 2015;

Vision for Future

Eine Vision wie wir die Flüchtlingssituation als Chance und Heilung erfahren können.

Start 2015;

UtopiFlash

Eine Zusammenkunft zur utopischen Verwandlung eines Ortes, bei dem der Funken zu nächsten UtopiFlashOrten überspringt.

Start 2015;

PermaPlay

Ein Kartenspiel für Kinder bis Greise, mit welchem Baum- und Pflanzenarten, sowie ihre Misch-/Permakulturtauglichkeit ehrahren wird;
Start 2015; noch in Entwicklung

UtopiaLights

Viele UtopiaLightnings und Lichter der Utopie an vielen Orten. Begegnungscamps und -stätten zum in MitEinAnder und in Gemeinschaft kommen.
Start 2016; started spreading

Pflanzliste

Eine Liste über alle essbaren und nützlichen Pflanzen, die hier in den gemäßigten Breiten wachsen können.
Start 2016;in der Vervollständigung

 

Aus diesen Projektthemen lässt sich der Werdegang meines Studiums ablesen.

 

Ebenso aus meinen Vorträgen und co, wobei hier die Themen oft auch vom Gastgeber gewünscht waren und nicht immer von mir direkt ausgewählt:

2016

Vortrag: "essbare Lebens(t)räume gestalten"

11. September

GoVegan-Messe im Münsterland

 

Vortrag: "geldfreier Leben"

28. April

FÖJ Seminar Gruppe im Westerwald Hachenburg

 

 Workshop: "Ohne Geld durch die Welt"

29. - 03. März/April im Naturfreundehaus in Köln

über BUNDjugend NRW

 

Vortrag: Flüchtlinge und Waldgärten - Brücke in eine nachhaltige Welt

28. Februaur auf dem LeapDay in Düsseldorf

 

2015

Vortrag: Selbstfindung und Permakultur

2. + 3. November auf dem Jugenaktionskongress in Stuttgart

 

Workshop: "Ohne Geld durch die Welt"

5. - 10. Oktober in der Villa Rue in Essen

über BUNDjugend NRW

 

 Vortrag: Auf Ins Jetzt (Impuls zur regionalen Transition)

25. September 2015 19 Uhr in Overath

über Lichtakademie Lohmar 

 

Wanderung: Vorgartenkritischer Dorfrundgang

1. Augustwoche 2015 in Lindlar-Frielingsdorf

über Utopival

 

Projekttag: Klimawandel + Ernährung

23. Juni 2015 in Bergisch-Gladbach

über ESSEN MACHT von BUNDjugendNRW

 

Projekttag: Alternative Landwirtschaft

22. Juni 2015 in Lindlar

über Zirkeldreher Institution

 

Vortrag:  Ohne Geld den Wandel starten; Mit Gemüse in deinem Garten

6. Juni 2015 18 Uhr in Lindlar

Auf dem RAWFutureCamp

 

Workshop: Zahnbürsten vom Zahnbürstenbaum und Permakultur-Design Einführung

4. Juni 2015 in Dortmund

über MaStaMo der BUNDjugend NRW

 

Projekttag: Lebensmittelverschwendung

1. Juni 2015 in Bergheim

über ESSEN MACHT von BUNDjugendNRW

Workshop: PermakulturGemeinschaftsBeetgestaltung

18. Mai 2015 in Soest

über BUNDjugend NRW

 

Vorträge und Workshops: Geld+Wirtschaftssystem, Permakultur, Beete bauen und Komposttoilette

18.-24. März 2015 in St. Andreasberg im Harz

über MitWIRkWerk

 

Vortrag: Geldfrei leben. Ohne Geld den Wandel starten

7. Februar 2015 14 Uhr in Naturfreundehaus Hannover

über beweggründe

2014

Workshop: "Ohne Geld durch die Welt"

6. - 11. Oktober im Oscar-Romero-Haus in Bonn

über BUNDjugend NRW

 

Vortrag: "Ohne Geld durch die Welt"

02. Oktober im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln

über ökoRAUSCH

 

Vortrag: Permakultur - dauerhaft fruchtbare Lebens(t)räume schaffen

10. September auf dem Naturzeltplatz Wiesbaden
über utopival

 

Vortrag: "Wie man alles ohne Geld bekommt und so mit die Welt rettet"

04. September in Universität Leipzig S324

über degrowth

 

Vortrag: "How you can get everything without money and save the world meanwhile"

17. August auf dem Rainbow in Săcuieu Rumänien

über Rainbow Gathering Europe

 

Vortrag: "Leben ohne Geld"

15. Juli im IB Sprachinstitut in Wuppertal

über Internationaler Bund

 

Wandelstarter Wanderung

27. - 29. Juni von Overath nach Köln

über BUNDjugend NRW und beweg!gründe

 

Vortrag: "Permakultur - Nachhaltigkeit in Städten und Gemeinden"

15. Juni im Kreml Kulturhaus in Hahnstätten

über Transitionbewegung Idstein

 

Workshop: "Gärten der Zukunft"

09. - 11. Mai im JuZe Eichi in Köln

über BUNDjugend NRW

 

Vortrag: "Gut leben mit wenig Geld"

24. April im Haus Villigst in Schwerte

über Institut für Kirche und Gesellschaft

 

Permablitz

15. April in Overath-Steinenbrück

über Wandelstart Overath

 

Vortrag: "Auf Ins Jetzt"

12. April in Montessori Kindergarten Idstein

über Transitionbewegung Idstein

 

Referent zu: Alternatives Bildungskonzepte

8. April in der Kurbelkiste in Siegen

über Transitionbewegung Siegen

 

Permablitz

28. März in Rösrath

über Wandelstart Overath

 

Permablitz

23. März in Overath-Kleinschwamborn

über Wandelstart Overath

 

Vortrag: "Einige Monate ohne Geld?"

22. März im Haus Villigst in Schwerte

über Institut für Kirche und Gesellschaft

2013

Referent zu: Den gesellschaftlichen Wandel voranbringen – Umweltverträglich, ressourceneffizient und sozial inklusiv wirtschaften

12. Dezember in Köln

über Projekt „MehrUnterNehmen“ der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V.

 

Referent zu: Ohne Geld leben

07. November in Düsseldorf

über WDR Lokalzeit

 

Workshop: "Ohne Geld durch die Welt"

21. - 26. Oktober im Niemandsland in Düsseldorf

über BUNDjugend NRW

 

Workshop: "Ohne Geld durch die Welt"

23. - 28. März im Umweltzentrum in Bielefeld

über BUNDjugend NRW


Ich möchte alle Menschen ermutigen ihrer Begeisterung zu folgen und ihren berufenen Weg zu gehen. Hier ein Video von mir 2012 in Neuseeland. Hier hat mein Entschluss mir mein eigenes Studium aufzubauen begonnen, als Rob mit sein Wissen aus dem Permaculture Design Course teilte, welcher mir mit 3000 Euro zu teuer war. Neben dessen, dass Rob mir hervorragend viel beigebracht hat, habe ich durch meine Anwesenheit bei ihm zu Hause noch viel mehr mitnehmen (:D also geistig, hab nichts geklaut :D ) können. Das hat mir gezeigt, dass ich meine Professoren und Lehrbücher selbstständig suchen bzw. besser finden kann. Sie treffen zur rechten Zeit in mein Leben. Es ist ganz leicht.

 

Alles Liebe

Vamos der Zirkeldreher

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3. Semester Zusammenfassung

Ende Mai bin ich mit meinem Vorhaben zurück gekommen mir mein eigenes Studium aufzubauen.

Seitdem sind 7 Monate vergangen. Wenn ich meine 1-monatige Reise durchs Ruhrgebiet abziehe bin ich also bei einem halben Jahr.

Zeit mal zurück zu blicken.

Ich habe nicht von allem Fotos gemacht (vorher, nachher). Sondern bin in youtube von einem uploader inspiriert worden Videos zu machen.
Die man unter "Garten" findet.

Also mein Garten. Da hat sich allerhand getan. Und es gibt noch wahnsinnig viel zu tun.

 

Was noch nicht getan ist:

Mein Plan ins Gartenhäuschen zu ziehen ist noch nicht gelungen, denn es fehlt dort noch eine Küche und ein Bad. Beides wollte ich in den Außenbereich bauen, hatte aber noch nicht die Materialien und den Platz.


Ich habe noch keinen Erdofen und auch noch keinen pedalbetriebenen Mixer.

Und ich habe mich noch nicht komplett aus meinem Garten ernähren können, Bienen und Geflügel habe ich auch nicht.

Praxis: Studium Permakultur

 

Aber, was hat sich getan im Garten?

 

  • Eine funktionierende Entwässerung, die sich in einem halben Meter tiefen Sickerloch sammelt, aber da noch nicht absickern will.
  • Eine Kräuterspirale.
  • Mehrere Kompostbeete.
  • Eine Menge neuer Obstbäume und Obststräucher in den Garten gepflanzt (Mispel, Pflaume, NashiBirne, Kornelkirsche, Maibeere, Aronia, Felsenbirne, Goji-Beere, Veredelte Brombeere, Himbeere, Stachelbeere).
  • Einen Walnussbaum ausgegraben, der hoffentlich am Waldrand sein Leben weiterführen kann.
  • Eine Fichte ausgedünnt.
  • Den alten Apfelbaum durch Schnitt verjüngt.
  • Veredelungen an Apfelbäumen ausprobiert.
  • Aufräumarbeiten, Umgestaltung und künstlerische Gestaltung des Gartens.
  • Ein Eingangstorbogen, der mich jeden Tag erfreut.
  • Ein Informationskasten für Spaziergänger.
  • Aufbau einer kleinen Baumschule.
  • Brennholz gestapelt/ gesammelt.
  • Den Garten mit Asche, Mulch, Brennesseljauche, EM... gedüngt.

Theorie: Studium alternative Lebensversorgung

Was habe ich alles gelesen?? Theorie gehört ja zum Studium dazu.

Größtenteils habe ich online gelesen und mich fortgebildet, aber auch viele Bücher durchblättert oder auch wirklich durchgelesen:

Nicht alles davon habe ich durchgelesen und manche Bücher wiederrum sind nicht auf dem Foto, die ich durchgelesen habe.
Nicht alles davon habe ich durchgelesen und manche Bücher wiederrum sind nicht auf dem Foto, die ich durchgelesen habe.
ich kann nicht mehr sagen, welche Seiten ich alle gelesen habe, aber hier meine Ordner voll mit Lesezeichen
ich kann nicht mehr sagen, welche Seiten ich alle gelesen habe, aber hier meine Ordner voll mit Lesezeichen

Praxis: weitere Studiumsverwandte Aktionen

Im Fach Naturheilkunde stehen meine Resultate aus meinem ersten Semester Naturheilkunde.

 

Dann habe ich einmal eine Wanderung für Jugendliche eine Woche durchs Bergische-Land angeboten und durchgeführt,

sowie ein Survival-Wochenende im Heck (Wald).

Ich habe auf einem Handwerkermarkt selbstgemachte Produkte angeboten:

Meine Reise durchs Ruhrgebiet war mit Sicherheit ebenso relevant. dazu mehr hier->.

 

Ich habe Fortbildungen in Richtung Naturpädagogik unternommen.

 

Einen 2-wöchigen Workshop angeboten zum Thema: Zukunftsperspektive und Nachhaltigkeit.

 

Ich habe ein paar Nachbarn kennengelernt und unzählige Kontakte geknüpft von denen ich lernen konnte und weiterhin lernen kann, sowie mich austauschen kann. In der lokalen Umgebung und im Netz.

 

Ich habe ein bisschen im Haushalt aufräumen können und für meine Familie da sein können.

 

Und unzählige Kleinigkeiten (Kochen aus dem Garten, einmachen, fermentieren, Kefir-Drinks, Milch vom Milchbauern nebenan, zur GLS-bank gewechselt, Unterschriften für eine neue EU-Agrarreform gesammelt, kreative Aktionsform im öffentlichen Raum...)

 

Achja letzteres will ich vielleicht noch ein bisschen größer beschreiben.

Ich habe ja nicht nur diese Website gegründet in dem Semester, sondern noch eine weitere: Overath vorbereiten.

Denn man liest und macht ja nicht nur, man erkennt auch vieles und merkt, wann es soweit ist, etwas daraus zu machen.

Mir war von Anfang an schon klar:

Ich kann nicht die Welt retten oder verbessern. Aber ich kann bei mir selbst damit anfangen.

Von meinem Konsumverhalten kann ich auf meinen Garten und Umfeld übergehen und schließlich auf meinen Ort.

Im Sinne der Transition-Town-Bewegung sollten nicht nur Städte, sondern auch jeder Ort einen Transformationprozess schaffen zu einem zukunftsfähigen und nachhaltigen Ort.

Daher habe ich mich noch diesem Projekt angenommen.

 

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Beobachtung der Tiere, der Pflanzen, des Wetters und des Bodens in unserem Garten

Tiere

Tiere habe ich folgende gesehen.


Es kommt mich immer eine Katze vom Nachbarn besuchen, wenn ich draußen bin, eines Morgens sah ich sie sogar mit Maus im Mund in meinem Garten.

 

2 Eichhörnchen haben unseren Walnussbaum abgeerntet und fleißig die Nüsse überall vergraben.

 

Dutzende Nacktschnecken haben sich übers Gemüse hergemacht.

 

Und ein paar kohlweißlinge tanzten mit ihren Flügeln durch den Garten, die Larven auf die Kapuzinerkresse gelegt haben und fleißig gefuttert haben, aber die Kresse doch nicht geschafft haben.

Pflanzen

An Pflanzen ist mir vor allem das Ruprechtskraut aufgefallen, sowie ein paar Knöteriche die überal gerne wuchsen.

Wetter

Es gab Wochen im Sommer da hats nur geregnet und die Sonne sich kaum blicken lassen. Da stand der Garten halb unterwasser. Das hat auch den Schnecken gefallen.

Ansonsten ist mir Wettermäßig nichts konkretes sonderbares aufgefallen. 
Dafür braucht man ja auch Vergleichsjahre. 

Boden

Der Boden ist sehr tonhaltig und wenn ich meinen Brennofen habe, möchte ich mal versuchen zu töpfern.

Ein paar Regenwürmer und ganz am Ende des Jahres habe ich sogar einen maulwurfshügel entdeckt.

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3. Semester: Designeinfassung unseres Gartens in eine Permakultur

Die Ergebnisse kann man in der visuellen Dokumentation meines Gartens sehen.

 

Dennoch hier die theoretische Grundlage:

Als aller erstes, was zum Teil auch ein Prozess über Jahre ist, ist sich die gegenwärtigen Gegebenheiten anzuschauen.

 

Geographie und Klima

Wo liegt Süden? 

Wie fällt den Tag über die Sonne in den Garten?

Wie ist das Klima hier? Niederschläge, Temperaturen,...

Wie ist der Boden beschaffen?

Was für Mikro-Klimazonen existieren bereits im Garten?

....

 

Flora und Fauna

Welche Pflanzen wachsen bereits im Garten?

Welche im Verbund miteinander?

Welche Tiere haben sich hier angesiedelt?

Was für unterschiedliche Mikro-Vegetationszonen liegen vor.

....

 

Umfeld und Umwelt

Zu welchen Rohstoffen, Know-How habe ich im Umfeld Zugang?

... 

Daraus hat sich dann ergeben, was zu tun war.

Dazu hier ein Überblick über meine Arbeiten:

 

Entfernung eines dichten Pfeilspitzenbambusbewuchses.

-> daraus Herstellung einer Terrassenschattierung

-> Wurzelballen auf ein neues Kompostbeet

-> Eine Kräuterspirale auf den alten Bambusstandort


Grund dafür ist, dass der Standort perfekt für meine Kräuterspirale war, er viel Schatten geworfen hat, wo keiner sein muss und weder als Windschutz, noch als Blickschutz Sinn gemacht hat.

 

Legen einer Drainage

-> daraus Lehm fürs Komposthügelbeet

-> Verbrauch von altem Kiesel

 

Grund: Der Boden dort war immer sumpfig. Die schweren Böden ließen kein Wasser durchsickern -> Staunässe. Dadurch ist der Rasen dem Moos gewichen und bereits ein Pflaumbaum ertrunken.

Desweiteren konnte ich beim Graben den Boden genauer untersuchen.

Ich habe ein 50cm tiefes Sickerloch gegraben, was aber kein Wasser absickern lässt. Der Boden ist da immernoch zu dicht. Das heißt. Hier könnte ich prima ein Naturteich anlegen.

In diesem Sickerloch konnte ich beobachten, wie sich in kürzester Zeit Lebewesen ansiedeln. Sogar ein Frosch wohnte dadrin.

 

Verjüngungsschnitt alter Obstbäume, Gartenumstrukturierungen, Umpflanzungen, ...

 


Also Ziel ist es den Garten so lebendig wie möglich zu machen, durch viele essbare Pflanzen und viele individuelle Kleinstlebensräume.

 

Wo setze ich also am besten welche Bäume hin, wo welche Sträucher, wo baue ich Gemüse an, wie gestalte ich Kleinklimazonen, durch Reliefs, große Steine und Wasserflächen.

 

Das alles konkret im Detail zu erklären ist an dieser Stelle ohne Karte nicht leicht.

Da schaue ich mal, was ich diesbezüglich noch nachliefern kann.

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Naturheilkunde1

Nur eine kurze erste Zusammenfassung.


Angefangen habe ich mit einem Tannenspitzenschnaps. Mehr des Geschmackes wegen. Ich habe auch nirgendwo gelesen, dass er für irgendetwas gut sein soll. Aber dessen bin ich mir sicher. Denn er hat fabulös geschmeckt. Im nächsten Jahr werde ich mehr ansetzen.

 

Dann habe ich Frauenmanteltees gemacht. Zur Wirkung kann ich nicht viel sagen, da es keine Opfer mit Beschwerden gab. Er hat aber unabhängig davon sehr lecker geschmeckt.

 

Außerdem Salbeitees. Einem Freund haben diese sehr gut geholfen. Er meinte, es wäre kein Vergleich zu dem Salbei aus der Apotheke. Er ist immer gerne für mein Salbei vorbeigekommen.

 

Einmal hatte ich Ohrenschmerzen und habe Kohlblätter ausprobiert. Kann von keinem nennenswerten Erfolg berichten, aber bin mir auch nicht sicher, ob die abstehenden Kohlblätter die richtigen waren.

 

Sehr erfolgreich war meine Breitwegerichsalbe. Die einmal meiner Freundin bei Mückenstichen half und meiner Mutter bei einer Entzündung nach einer Operation. Sogar besser als die vom Arzt verordnete.

 

Ich habe noch ein Johanniskrautöl hergestellt, was aber nicht wirklich rot geworden ist und bisher noch keine Anwendung fand.

 

Meine Mutter hatte Ischiasschmerzen und Zahnschmerzen. Ich habe zufällig gelesen, dass ein Bad in Gundermann helfen soll. Meine Mutter war völlig aus dem Häuschen von der weichen geschmeidigen Haut, die sie danach hatte, dass sie ihre Zahn und Ischiasleiden anscheinend auch verloren hat.

 

Mir fallen keine weiteren Anwendungen/Erfahrungen ein.

Natürlich sind diese Ergebnisse nicht repräsentativ. Aber mir trotzdem eine Riesenfreude, dass ich so viel Erfolg damit hatte. Vorallem mit meiner Breitwegerichsalbe.

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Bestimmung der Pflanzen in meinem Garten und ihrem Nutzen

Vor mehr als 6 Monaten habe ich diesen Eintrag gegründet. Heute will ich meine Ergebnisse aus diesen 6 Monaten zusammenfassen.

 

Ich habe einiges gefunden bei uns im Garten. Bäume, Sträucher, Kräuter,...

Die typischen und gekauften Zierpflanzen und die, die sich selbst hier eingefunden habe.

ich hatte in Excel eine Liste angefangen. Aber habe sie immernoch nicht ganz fertig. Weil es wirklich eine Menge zu jeder Pflanze zu sagen gibt.

Hier will ich mal einen Teil veröffentlichen.

 

Ich habe jetzt hier mal nur unsere Bäume über 7Meter Höhe aufgelistet, aber ich denke, ihr könnt sehen, wie viel es dazu schon zu lesen gibt. Jede Pflanze unseres Gartens aufzulisten mit ihrem Nutzen war also keine kleine Aufgabe.

 

Ich beziehe mich hier zum größten Teil auf das Lexikon pfaf.org.

Ich übernehme keine Gewähr der Angaben.

Bäume

Übersicht:

Bäume über 7m hoch

1xWildkirsche
1xWalnuss
1xWeißtanne
2xKiefer
1xEsskastanie
2xKirschbaum (1x wild, 1x veredelt)

1xUrweltmammutbaum

1xBuche
Bäume über 3m hoch

1x Apfelbaum

1xMagnolie
1xEibe
1xBirne
2xKorkenzieherweide
1xPfeilbambus

Bäume unter 3m

3xHaselnuss

3xApfelbaum

1xMispelbaum

1xPfirischbaum

1xPflaumenbaum

Buche - Fagus sylvatica

Wir haben einen über 10Meter hohen Buchenbaum im Garten, den ich auf über 10 Jahre schätze.

Essbar:
Junge Blätter roh, gut gemixt im Salat.

Der Samen roh oder gekocht (nur in kleinen Mengen). Auch zermahlen als Mehl für Brot/Kuchen...

Das Samen enthält viel Öl (17-20%), das sich gut lagert (ähnlich Oliven-Öl). Der Samenrückstand ist giftig.

Der geröstete Samen ist ein guter Kaffeeersatz.


Medizinisch: Antazidum (gegen Magensäure);  Fiebermittel;  Antiseptikum;  Hustenmittel;  Bachblüten; Schleimlöser;  Zahnschmerzmittel;  Hautmittel.

Die Ringe ist antazidisch, fiebersenkend, antiseptisch, husten und schleimlösend wie auch zahnschmerzstillend.

Ein Teeröl lässt sich durch Distialltion der trockenen Zweige gewinnen. Dies ist stimulierend und antiseptisch. Es wird innerlich als stimulierender Schleimlöser und äußerlich gegen diverse hautkrankheiten verwendet.

Das reine Teeröl wird gegen Zahnschmerzen genutzt (Fachmann von Nöten).

Weiterer Nutzen: Pflanzenkohle, Brennstoff, Hecke, Öl, Füllmaterial, Zähne, Holz

Eine halbtrocknendes Öl lässt sich aus dem Samen gewinnen. Es ist nutzbar als Brennstoff für Licht und als ein Schmiermittel zur Holzpolierung.

Die Blätter gesammelt im Herbst ergeben ein Füllmaterial für Matratzen.

Holz - hart, schwer, stark, sehr haltbar.

Es ist nicht geeignet für draußen und wird oft von kleinen Käfern angegriffen.

Nutzbar für Möbel, Dielen, Drechslerei, ...

Es brennt sehr heiß und liefert eine sehr gute Pflanzenkohle 'Carbo Ligni Pulveratus'.

Das Holz wird oft als Quelle für Teer, Teeröl, Methyl Alkohol und Essigsäure gebraucht.

Esskastanie - Castanea sativa

Wir haben eine über 7 Meter hohe Esskastanie im Garten, die ich auf über 15 Jahre schätze.

Essbar: Samen

 

Samen - roh oder gekocht, am besten gebacken.

Reich in Kohlenhydraten. Sie können getrocknet und pulverisiert werden und als Geschmack in Brot, Pudding, Suppen.. etc verwendet werden.

Der geröstete Samen kann als Kaffee-Ersatz dienen. EIn Zucker kann aus dem Samen gewonnen werden.

 


Medizinisch:  Antidurchfall, Entzündungshemmend, Zusammenziehend, Schleimlösend, Bachblüten

Blätter und Rinde sind eine gute Quelle für Tannine. Diese haben eine zusammenziehende Wirkung und sind nützlich in der Behandlung von Blutungen und Durchfall.

Man erntet sie im Juni-Juli und sie können frisch wie getrocknet verwendet werden.

Ein Aufguss wurde in der Behandlung von Fieber und Malaria genutzt, aber hauptsächlich hilfreich gegen krampfhaften Husten, wie Keuchhusten und andere Beschwerden der Atemwege.

Die Blätter können ebenso in der Behandlung von Rheuma und Linderung von Rücken- Muskel- und Gelenkschmerzen.

Ein Absud is hilfreich gegen Halsentzündungen.

 


Weiterer Nutzen: Flechten, Brennstoff, Haar, Stärke, Tannin, Holz

Tannin gewinnt man aus der Rinde.

Holz, Blätter und Samenhüllen beinhalten ebenso Tannin. Die Hüllen 10 - 13%.

Auf einer 10%igen Feuchtigkeitsbasis beinhaltet die Rinde 6.8% und das Holz 13.4%Tannin.

Das Mehl aus dem Samen wurde genutzt als Quelle für Stärke und zum Weißen von Leinenkleidung.

Ein Haarschampoo lässt sich aus den Blättern und der Haut der Früchte machen. Es verleiht em Haar einen goldenen Glanz.

Holz - hart, stark, leicht, sehr guter Brennstoff

Das junge wachsende Holz ist sehr haltbar, älteres wird ein bisschen spröde und spaltet schneller.

Man nutzt es zum Zimmern, Tischlern, Flechten, Zaunpfähle,..

Fichte - Picea abies

Wir haben zwei über 10 Meter hohe Fichten im Garten, die ich auf über 15 Jahre schätze.

Essbar: Blüten, Innere Rinde, Samen, Maitrieb


Junge männliche Blütenkätzchen - roh oder gekocht. Als Geschmack.

Unreife weibliche Zapfen - gekocht. Der zentrale Teil, wenn geröstet, ist süß und sirupartig.

Innere Rinde - getrocknet, pulverisiert als Mehl für Brot, Suppen...(im Notfall).

Samen - roh. Stark ölhaltig, aber lohnt sich kaum.

Ein erfrischender und VitaminC-reicher Tee aus den Maitrieben aus denen sich auch Fichten-Bier herstellen lässt.


Medizinisch: Antibiotisch, Antiseptisch, Balsamisch Schleimlösend, Beruhigend
Die Blüten und das Harz sind antibiotisch, antiseptisch, balsamisch, schleimlösend und beruhigend.

Pech oder Harz vom Stamm ist reizend und hautrötend. Es wird extern in Pflastern zur Heilung und antiseptischer Eigenschaften genutzt.

Ein Umschlag aus dem Saft wurde genutzt zur behandlung von Schwellungen und Abszß-Schmerzen.
Das ätherische Öl der Fichte als Bestandteil von Bronchialbalsam und Inhalationen dient es zur Behandlung von Bronchitis und festsitzendem Husten.
Als Beigabe in Badezusätzen fördert es die Durchblutung und unterstützt die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und Erschöpfungszuständen.


Weiterer Nutzen: Klebemittel, Lack, Holz, Schutzgürtel, Tannin, Pech

Der Baum liefert Pech (Burgundy pitch) und Terpentine (Jura turpentine). Das Pech kann als Lack und in Pflastern dienen. Es ist stark klebend. Das Terpentin ist ein wasserfester Holzkonservierer. Sie gewinnt man durch Einschnitt in den Stamm. Das Harz wird ausgekratzt ein paar Monate später.

Ein Öl aus den Nadeln wird zur Perfumherstellung verwendet per Wasserdampfdestillation.(500g Nadeln für 1g Öl)

Der Samen beinhaltet 30% eines fetten Öls.Dieses wird zu einer Lackherstellung verwendet.

Die RInde beinhaltet 13%Tannin. Die Rinde und der Rindenextrakt werden genutzt in Europa als eine Quelle für Tannin. Gewinn von Tannin wird verdoppelt durch erhitzen oder bedämpfen der Rinde kurz nachdem der Baum gefällt wird.

Windresistent und schnell wachsend -> Windschutz.

Holz - mittel hart, elastisch, haltbar unter Wasser, leicht.
Wird genutzt zum Schreinern, Zimmern, Musikinstrumente... Papier.

Vogelkirsche - Prunus avium

Wir haben zwei über 10Meter hoheKirschbäume im Garten, die ich auf über 20 Jahre schätze.

Essbar: Frucht, Samen, Gummiharz
Frucht - roh oder gekocht. Beinhaltet 78% Wasser, 8.5 - 14% Zucker.

Samen - roh oder gekocht. Nicht essen, wenn zu bitter, da Steinobstgewächse an sich typisch für Blausäure im Kern sind, auch wenn man bei dieser Art nichts gefunden wurde.

Ein essbares Gummiharz gewinnt man durchs Verletzen der Rinde.


Medizinisch: Hustenmittel, Stärkungsmittel, harntreibend, stopfend.

Die Fruchtstängel sind stopfend, harntreibend und stärkend. Ein Absud wird genutzt gegen Blasenentzündung, Ödeme, Durchfall, Blutarmut und Bronchialbeschwerden.

Ein aromatisches Harz wird durch schmale Einschnitte in den Stamm gewonnen. Dieses wurde inhaliert gegen Dauerhusten.


Weiterer Nutzen: Färben, Gummiharz, Tannin, Holz
Eine grüne Farbe kan aus den Blättern gewonnen werden. Ein dunkles grau bis grün aus den Früchten: Die Rinde beinhaltet kleine Mengen Tannin, aber manchmal bis zu 16%.

Holz - stabil, beständig, dicht

Für Zimmerei, Möbel, Instrumente

Walnuss - Juglan regia

Wir haben einen über 10Meter hohen Walnussbaum im Garten, den ich auf über 15 Jahre schätze.

Essbar:
Der Samen. Vielerlei Verwendung, auch als Gewürz.

Die unreife Frucht in Essig.

Ein Öl lässt sich aus dem Samen gewinnen, das nicht lange haltbar ist, aber lecker.

Den Baumsaft zapft man im Frühling und ist nutzbar zur Zuckergewinnung.

das feine Pulver der Schalen ist nutzbar als Füllung in 'agnolotti' pasta. Ebenso als Gewürzfälscher. Die getrocknete grüne Hülle enthält 2.5 - 5% Vitamin C. Dies kann extrahiert als Vitaminstoff dienen.

Die Blätter als Tee


Medizinisch:
Die Blätter sind umstimmend, wurmtötend, entzündungshemmend, zusammenziehend, reinigend. Innerlich zum behandeln von Verstopfung, chronischem Husten, Asthma, Durchfall, Hautunreinheiten (auch Wunden) und zur Blutreinigung.

Die Schale ist schmerzstillend und zusammenziehend und zur Behandlung von Durchfall und Blutarmut. Die Nuss ist harntreibent und stimulierend. Sie wird zur Behandlung von leichten Rückenschmerzen, häufiges Urinieren, schwache Beine, chronischem Husten, Asthma, Verstopfung, Blutarmut und Steinen in der Harnröhre genutzt. Äußerlich werden sie zu einer Paste gemacht und aufgetragen als Maske auf einen Hautausschlag. Die keimlinge werden gegen Krebs genutzt. Extrake haben Antikrebswirkungen. Die Rinde und Wurzlerinde ist wurmabtötend, zusammenziehend und reinigend.

Weiterer Nutzen

Eine gelbe Färbung aus den grünen Samenhüllen und eine braune von den Blättern und alten Schalen, es wird schwarz mit eisen, gut zur haarfärbung. Blätter und grüneschalen können getrocknet werden.Mit den Nüssen kann man Holz polieren. Mit der Nussrinde kann man Holz färben und schützen. auch sind sie benutzbar als Anti-Rutschmittel, Streugut und herstellen von aktivem kohlenstoff. Die Blätter beinhalten juglone, welche pestizid und herbizide Fähigkeiten haben. Die gecrushten Blätter sind ein Insektverscheucher. Juglone werden auch von den Wurzeln abgegen, was das Wachstum umliegender Pflanzen hemmt. Rinde des Baumes und der Frucht sind getrocknet oder frisch nutzbar als Zahnputzmittel.

Das Holz - schwer, hart, langlebend, dicht, trocknet schnell, lässt sich gut polieren.

Sehr wertvolles Holz für Möbel, Fassade...

Weißtanne - Abies alba

Wir haben eine über 15Meter hohe Weißtanne im Garten, die ich auf über 30 Jahre schätze.

Essbar:
Die innere Rinde gekocht, getrocknet und zerrieben ergibt ein Mehl als Suppendickener oder Zusatz zum Backen.

Medizinisch:
Die Knospen sind antibiotisch, antiseptisch und balsamisch. Die Rinde ist antiseptisch und zusammenziehend.Es kann das ganze Jahr über bei Bedarf geerntet werden.
Die Nadeln sind schleimlösend und ein bronchiales Beruhigungsmittel.
Am besten im Frühling ernten und für spätere Nutzen trocknen.
Das Harz ist antiseptisch, balsamisch, harntreibend, eupeptisch, schleimlösend,gefäßverängend  und wundheilend.
Nadeln und Harz sind eine übliche Zutat in Mittel gegen Erkältung und Husten,
entweder innerlich oder zum Inhalieren einnehmen.
In Volksmedizin genutzt gegen Bronchitis, Blasenentzündung,
Leukorrhöe, Geschwüre und BlähungenDas Harz ist außerdem nutzbar als Badeextraktund Salbe gegen rheumatische Schmerzen und Nervenschmerzen.

Weiterer Nutzen:
Ein Ölharz gewinnt man aus Beulen-Schwellungen in der Rinde.
Man erntet es im Sommer und nutzt es frisch, getrocknet oder distilliert für Öl
Der Harz-Extrakt ist nutzbar als Perfum, Medizin und zum abdichten
Man nennt es 'Strasburg Turpentine'
Öl vom Terpentin ist ein wichtiges Lösungsmittel in der Farbenindustrie
Der Rest, gennant 'rosin oil' wird gebraucht um Lacke und schwarze Tinte herzustellen.
Harz wird von 60-80 Jahre alten Bäumen abgezapft im Frühling
und gebraucht für die Distillation von Öl. Ein wesentliches Öl
gewinnt man von den Nadeln und wird zum desinfezieren, in der Medizin und als Perfum verwindet.
Es ist ein gewöhnlicher Bestandteil in vielen Badprodukten wegen seinem Nadelgeruch.
Die Rinde ist eine Quelle für Tannin.
Holz - leicht, weich, haltbar, elastisch. Genutzt für Konstruktionen
Möbel, Kisten, Faserstoff,...

Urweltmammutbaum - Metasequoia g.

Wir haben einen über 15Meter hohen Urweltmammutbaum im Garten, den ich auf über 30 Jahre schätze.

Essbar:
Nichts bekannt

Medizinisch:
Nichts bekannt

Weiterer Nutzen:
Kann als hohe Hecke gepflanzt werden. Stabilisiert den Boden mit langen un bis zu 1 Meter tiefen Wurzeln. Soll auch wie die Echt Sumpfziest im Wasser wachsen können.

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Wow. Mich hats gerade umgehauen

Poah... da ist gerade krasse Aufklärungsarbeit entstanden.

Erst lese ich das Buch von Jean Alix, der beschreibt was Schlaganfal, Herzinfarkt, Thrombose, Krebs eigentlich ist und wie leicht man sich davor schützen kann und wie einfach und logisch medizin doch sein kann.

Und dann sehe ich den Film Back to Eden, wo ich die Antwort sehe auf Fragen, die schon seit Wochen in meinem kopf sind.
Beim hitchhiken hat mir jemand gesagt, dass schwarze Erde nicht unbedingt bedeutet, dass sie fruchtbar ist.

Und dann habe ich mich gefragt, wie man schwarze Erde schon für 1 Euro das Kilo bekommt.

Und dann habe ich mich gefragt, warum bei uns nichts richtig wächst, die Schnecken es fressen und die Pflanzen Krankheiten bekommen. Na klar. die Erde ist einfach tod. Da ist kein leben drin.

Und deswegen können die Pflanzen darauf auch nicht richtig gedeihen.

Das mit den kästen wird solange nichts, bis man nicht lebendige Erde darein gibt. Aber am besten ist auf den Boden immer eine weitere Schicht Mulch aufzugeben und die fruchtbare Decke immer mehr zu erweitern.

Deswegen ist bei uns auch alles so feucht. Alle Rasen verlieren nur immer mehr Nährstoffe, Deswegen war nur noch Ton übrig. Wenn man immer nur mäht, aber nicht mit lebendigem Dünger auch nachdüngt, dann wird das überhaupt nichts,.

Aber noch viel viel schlimmer ist es seinen Boden zu pflügen. Da fliegen beim nächsten Wind alle Nährstoffe davon und man trägt immer mehr und immer mehr Humusschicht ab. Daher kommen auch die Deadlands. Unser bisherige, konventionelle und nahezu überall genutzte Landwirtschaft beruht daraus unsere Böden zuzerstören und auch den Regenwald zu zerstören.

Wenn wir soweiter machen, wie viel jahre haben wir noch bis alles aufgebracuht ist und die Welt untergeht. SO KÖNNEN WIR NICHT WEITERMACHEN!

 Die bisherige Landwirtschaft muss sich um 180° drehen und die Menschen müssen nahezu alle sich um das Land kümmern und es bestellen nach Permakultur-Art. Neue Humusschichten aufbauen und nicht weiter und weiter abtragen..

Nur das ist die Chance, dass die menschheit überleben kann. Weil was machen wir ohne Sauerstoff, weil kein Wald und ohne Essen, weil kein Boden da ist, in dem was wachsen kann?

Scheiß ma auf Klimaerwärmung, Öl und Finanzkrise, Umweltverschmutzung und sonst allem. Hallo! Es geht darum uns alle Grundlage eines Lebens zu ermöglichen. und diese Grundlage ist dabei abgebaut zu werden. Kontinuirlich mehr und mehr.

wenn den Leuten das Gas zu teuer ist, dann steigen sie auf Holz um.. und wenn das zu teuer ist, dann beschließen sich alle einer nachm anderen heimlich in den Wald zu gehen und einen Baum zu fällen oder auch zum nachbarn... und dann und und Dann und DANN UND DANN! DANN? DANN IST NICHTS MEHR DA VERDAMMT! Kein Wald, kein fruchtbarer Boden, keine Möglichkeit  die Menschen zu ernähren.

 

Oh mann... das ist gerade mal viel zu krass.

Wie knapp sind wir vorm Untergang? Und dann soll ich meine gute Zeit damit verschwenden irgendeine Wissenschaft zu studieren?

Wie Medizin um Leuten zu sagen, welche Medikamente sie schlucken müssen. Nicht damit sie gesund werden, sondern weiter guter Kunde der Pharmaindustrie? Oder soll ich Wirtschaft studieren,? Und in der FAZ fachsimpeln, wie wir noch aus der Schuldenkrise rauskommen sollen?

Oder oder oder...

Ist doch egal, ob ich von dem was ich mache jetzt schon leben kann. Ich tue etwas gutes in der Welt. Etwas worin ich einen Sinn sehe. Anstatt nur zu protestieren oder zu meckern was alles falsch geht, tortzdem meinem gewohnten leben nachgehe und ein paar groschen irgendwelchen Umweltorganisation zu spenden, die auch nicht die Ursachen (solange der verbraucher verbraucht) lösen können, sondern nur Pflaster kleben können,  Mach ich doch lieber, dass was ich jetzt mache, nämlich das einzig sinnvole, und zwar zu gärtnern. mich um den Garten Eden zu kümmern. Mich um die ERDE zu kümmern. Das mache ich. Und ich tue gut damit.

Aber auch mir sind die Hände gebunden... Muss der Garten doch noch wie ein Park aussehen. Besteht die Schönheit der Natur, doch nur in ihrer Vergewaltigung. Das ist es worauf die Menschen stehen in der krankesten Zeit seit Menschengeschichte, da kommen die krankesten Fantasien. Vergewaltigung.

Mich haben sie überfallen, war ich doch so leicht ein Opfer der Gesellschaft geworden. Doch jetzt, seid ich die ganze kranke Arbeit der Menschen auf der Welt erkannt habe und endlich einen Weg daraus,. Nicht durch Filme, die die Menschen sehen können, sondern durch MACHEN. Durch Vorreiter sein. Jetzt bin ich frei vonn all sowas. Ich denke nichtmals mehr an Sex.

Dadraußen geht einfach viel wichtigeres ab. Da habe ich noch keine Zeit für ein Kind. Nicht bei dem, was ich jetzt alles tun will.

 

So das war ne klare Ansage.

Vielleicht ein bisschen agressiv... nein. nur halt nicht gefühlslos..

Ich möchte nicht zu viel von mir versprechn. Ich bin auch nur ein mensch. Aber gemeinsam sind wir stark

Ich bin für jede Unterstützung dankbar. Denn wenn sie mich unterstützen, unterstützen sie auch das Leben der Menschen auf der Erde. Das klingt jetzt total theatralisch und so WWF-style. Ich meine mit Unterstützen auch nur schon positive Worte, dass sie meine Sache gut finden oder so. Denn das schafft schon positive Energie im Raum und das macht die menschen positiver und wenn sie positiver werden, werden sie mutiger und dann bereit einzulenken, gegenzulenken, umzulenken, weil sie es geschafft haben umzudenken, weiterzudenken, an eine Zukunft zu denken und auch danach zu handeln.

Machen! Nicht denken!

 

Danke

:)

Lieben Gruß Zirkeldreher

achja.. noch was.

Es bringt überhaupt nichts den Leuten zu sagen, was die Probleme in unserer Welt gerade sind, solange man ihnen nicht auch zeigt, wie viel besser die Lösungen sind, als ihr jetziger Zustand.

Auf meiner Reise habe ich Orte gefunden, die mir für alle anstehenden Katastrophen die Lösungen zeigten. Und es ist keine Notlösung mit der man sich abgeben muss.. nein ich war dort. Habe es gesehen und gefühlt und es ist tausend mal schöner so zu leben. Man muss nur den Schritt wagen..

 

dazu im weiteren Verlauf meiner Forschung und Ausbildung mehr.

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Fortschritt in meinem Garten

Jetzt ist es schon einen Monat nach meinem letzten Eintrag und man könnte denken, ich mache gar nichts. Ist aber nicht der Fall. Wenn man von jemandem nichts hört, dann ist er beschäftigt.

Ich will ja auch nichts erzählen, wenn ich mir noch nicht 100%ig sicher bin und die Prozesse in der Pflanzenwelt dauern nunmal auch ein wenig.

Dennoch will ich hier mal kurz einen Zwischenbericht abliefern, was ich in einem Monat so geschaffen habe.

Zum ersten: Staunässe im Garten

In einem Teil unseres Gartens ist es immer feucht. Nicht nur feucht, sondern man steht schon im Wasser. Anstatt Rasen wächst dort größtenteils Moos und wenn man drauftritt, gibt es das Wasser ab wie ein Schwamm und man steht in einer Pfütze.

Also, Wasser kann nicht ablaufen.. hmm.. was mach ich.. ich buddel mal ein Loch, was dann als Brunnen genutzt werden kann.

Das mit dem Loch buddeln war eine Gute Idee, der Brunnen schon zu weit gedacht.

Beim Buddeln sind mir dann die verschiedenen Bodenschichten aufgefallen. Eine fast 50cm Tonschicht verhindert jedes durchsickern von Wasser.

Das heißt ein Loch bringt es nicht.

Also bin ich darin übergegangen alles aufzugraben, wo es besonders feucht ist und daraus eine Drainageleitung zu machen, durch die das Wasser abfließen und in Sickergruben entweichen kann.

jeder Stein einzeln gelegt, weil ich erst nicht wusste ob ich mit den Steinen auskomme
jeder Stein einzeln gelegt, weil ich erst nicht wusste ob ich mit den Steinen auskomme

Also Kanäle gebuddelt, Drainagerohr rein.
(ich mag ja kein Plastik unter der Erde vergraben, aber so ein Drainagerohr soll wohl schon sinnig sein und mein Vater hats gekauft, außerdem dadurch dass ich die Steine einzeln drauf gelegt habe und ihnen gesagt habe, dass sie dafür sorgen sollen, dass das Plastik weder dem Wasser noch anderen Organismen schaden soll, ist mein Gewissen beruhigt und ich habe so verantwortungsvoll gehandelt wie ich konnte.)

Steine drauf, Sand, dann Pappe und schließlich Mulch und dann wieder Erde.

hier läuft alles zusammen
hier läuft alles zusammen

Erst war das loch noch nciht tief genug und nach starkem Regen, war es voll Wasser siehe oben rechts. Jetzt muss ich mal auf den nächsten Regen warten, ob es jetzt abläuft. Daraus könnte ich dann auch noch einen Brunnen machen, aber wenn wir einen Rohstoff in Mengen haben, dann ist es Wasser.

 

Zusätzlich ist unser Wein gestorben letztes Jahr. Ich vermute mal auch, dass er ertrunken ist. Jetzt hatte Papa neuen Wein gekauft und ich entschied mich ihn an die andere Säule zu pflanzen. Tiefes Loch gebuddelt, Wasser läuft hier ab, alles wunderbar.

links toter Wein, dient als Halterung, rechts neuer Wein.
links toter Wein, dient als Halterung, rechts neuer Wein.

Der Regen hat mittlerweile aufjedenfall gezeigt, dass das Wasser, welches auf die Fläche fällt unter der die Rohre liegen abläuft, aber dazwischen sind immernoch schwere Toninseln wo Staunässe herrscht. Da hilft alles nichts. Entweder alles komplett umgraben und mit anderer Erde auffüllen, oder sich ein wenig vom (sowieso nassen Rasen) verabschieden und mit Permakulturmitteln durchgreifen und zwar gut wurzelnde Pflanzen hineinpflanzen, die es dem Wasser ermöglichen, durch den Ton abzusickern.

 

Da habe ich jetzt einmal Beinwell eingepflanzt, die Permakultur-Must-Have-Pflanze überhaupt. Eine Seite habe ich vorliegen mit positiven Effekten dieser Pflanze.

Es ist unglaublich wie schnell Beinwell wächst, Vor einer Woche habe ich nur das Wurzelstück in die Erde gesetzt und jetzt ist da schon eoetwas rausgeschossen.
Es ist unglaublich wie schnell Beinwell wächst, Vor einer Woche habe ich nur das Wurzelstück in die Erde gesetzt und jetzt ist da schon eoetwas rausgeschossen.

So jetzt habe ich die Hoffnung, dass sich die Pflanze weiter ausbreitet und den Boden gut durchwurzelt. Darüber hinaus will ich noch Weiden einpflanzen, die schlucken auch ne Menge Wasser und wachsen schnell. Weiden sind auch Must-Have eigentlich. Also anstatt die Drainage zu legen und alles, hätte ich wahrscheinlich auch gleich Beinweill und Weiden einpflanzen können, weil die für einen die Arbeit machen. Ganz nachdem Permakulturprinzip auch, lass die Natur für dich arbeiten. Aber Familie will ja RASEN und nicht, dass da was wächst... aber nasser Rasen ist ja auch doof.

Zum zweiten: Kräuterspirale

Vor mehr als einem Jahr habe ich mal an einem Kräuterseminar (oder so) teilgenommen. Neben Wissen überallerlei kräuter wurde uns auch die Idee einer Kräuterspirale vorgestellt.

Der Hintergrund ist, dass man durch Licht und Schatten und feuchter (tief) und trockener lage (hoch) ideale Bedingungen für die jeweiligen Krätuer schafft.

Vorher stand dort ein alles-erobernder Bambus. Der liegt jetzt zum Teil hinten links auf dem Foto begraben, zum anderen Teil noch unter der Spirale. Ich habe einige Terassenplatten umsetzen müssen und mit Rest-Terassensteinplatten die Kräuterspirale angelegt mit der Erde, die ich aus dem Drainagebuddeln genommen habe und darüber frische Erde von einer anderen Baustelle noch.

Das ist das schöne, wenn man mit vielen Projekten gleichzeitig anfängt, sie ergänzen sich gegenseitig.

Zum dritten habe ich da jetzt noch das "Bambusgrab" wo der Bambus erstmal unter schwerem Ton, Asche, Mulch, Rasen und anderem Gartenkompost liegt.

Nächstes jahr so hoffe ich, habe ich ein wunderbares, fruchtbares Beet.

Zur Kräuterspirale noch.Natürlich ist sie noch nicht vollständig bepflanzt, da müssen erstmal noch weitere Pflanzen den Weg zu mir finden... darüberhinaus überlege ich nicht noch ein bisschen Gemüse miteinzupflanzen, weil Kräuter auch Schädlinge fern halten und sich mit manchem Gemüse sehr gut kombinieren lassen, warum diese tollen Effekte ungenutzt lassen. Aber das muss ich erst nochmal durchgehen und wir haben jetzt schon Juli...

Weiteres: Gemüseanbau à la Square Foot Gardening

Nachdem ich in Neuseeland dem Buch "Square Foot Gardening" über den Weg gelaufen bin, habe ich meinem Vater davon erzählt, weil es zur Schau stellt, wie man simpel auf wenig Raum viel Gemüse produzieren kann, indem man diese Kästen hat und mit einer speziellen Mischung auffüllt, sodass Pflanzen wunderbar gedeihen. Anstatt alles an einem Tag in Reihen zu sähen, säht man in jedes Kästchen ein Gemüse und kombiniert diese positiv miteinander. Sobald eine Sache geerntet werden kann, kann man in das Kästchen etwas neues setzen. So soll man immer was zu ernten haben und nicht alles zur gleichen Zeit reif werden.

Soweit die Theorie. Der Typ macht das auch schon seit 20 Jahren so. Wirklich gute Idee Aber für absolute Neulinge brauchen wir noch etwas Erfahrung und Routine mit dem Gemüseanbau.

Schnecken haben einiges aufgefressen.

Nach den Leitsätzen der Permakultur lässt man die Natur für sich arbeiten und arbeitet nicht gegen sie. Am Anfang habe ich die Schnecken ruhig ein bisschen knabbern lassen, schließlich düngen sie ja auch wieder und kleine Löcher in den Blättern gibt wieder Licht nach unten ab. Außerdem haben sie tote Blätter gefressen und so super kompostiert... ABER DANN wurde es zu wild. In Scharen haben sie sich über das Gemüse hergemacht und bis auf die Stengel alles ratzeputze weggefressen oder bei den Zuchini die Stängel angenagt bis die Pflanze gestorben ist.

Als sie dann schließlich auch noch meine Bohne, die ich von einem Biodynamischen Erzeuger in Neuseeland mitgebracht habe, abgeknabbert wurde, willigte ich ein, dass mein Vater Schneckenkorn säht. (ein solches, dass ökotest sehr gut hat und aus natürlich vorkommenden Stoffen besteht...)

Den Schnecken hats geschmeckt. Gestorben sind sie nicht oder unsichtbar. Jetzt habe ich auch noch Brennesseljauche drüber gegeben und heute morgen wieder geguckt und kann sagen, dass diese Nacht wohl wirklich keine Schnecken gefutert haben und das nach 1-2 Wochen Bekämpfung.

Achja erst haben wir Kupferdraht um die Kästen gespannt weil es hieß, dass die Schnecken kein kupfer mögen.

Denen macht so ein bisschen Draht gar nichts. Jetzt habe ich mal einen komplett Kupfertopf gekauft und will damit mal den Härtetest machen und dann das Gerücht Schnecken mögen kein Kupfer je nachdem komplett entkräften.

Zudem noch diverses

 

Habe ich viele kleine Projekte gestartet und war auch wieder hier und da unterwegs. Habe einen anderen jungen Mann kennengelernt mit gleichen Zielen im Raum Leverkusen und weitere Gleichgesinnte getroffen.

Hab mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ihre neues Geschäftstelle in Soest eingeweiht, bin mit Freunden durch eine verlassene alte Fabrik, habe bei der Fertigung eines Lehmputzes geholfen, meine Wanderung für Jugendliche organisiert und Werbung für gemacht, auf dem Trödelmarkt u.A. eine alte Kaffeemühle gekauft mit der sich auch Getreide von Hand mahlen lässt und vieles vieles mehr.

 

Zu guter letzt noch meine Bohne, die ich bereits erwähnte und von den Schnecken so zersägt wurde.

Ich habe danach gut zu ihr geredet und sie gestreichelt und gehofft, dass da oben vlt. doch noch ein Blatt rauskommt und siehe da aufeinmall hat sie von unten ein zweites Mal begonnen zu wachsen :)

=)
=)

vielleicht setze ich sie zu den anderen Bohnen, die im Vorgarten wachsen und den Zaun begrünen und harmonisieren sollen.


schließlich noch meine vertical growing tomato mit Gurke oben im Kasten
schließlich noch meine vertical growing tomato mit Gurke oben im Kasten
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Abriss der Trutzburg

Das schrieb ich am 06.06.2012 (also gestern morgen):

Heute hat mich im Radio die Story erreicht von einem Mann, der fast 10 Jahre eine Burg gebaut hat, um sie als Landschaftspark den Kindern und der Natur zur verfügung zu stellen, und dann kommen die Behörden und reißen die ganze Burg ab, weil sie nicht genehmigt wurde.

TrutzBurg Heppenheim

 

Sowas gibts auch nur in Deutschland.

Es heißt, dass die Burg statische Mängel aufweist und nach deutschen Sicherheitsstandards abgerissen werden muss, nur Atomkraftwerke dürfen noch 40 jahre länger stehen. Am gefährlichsten war natürlich die wunderschöne Kräuterspirale. Die musste schon gleich im März abgerissen werden.

Kräuterspirale Burg Heppenheim


Jedenfalls kontte ich dann nicht länger zu Hause sitzen.. ich war selbst gerade dabei eine Kräuterspirale zu bauen, aber die war dank Regen auch ins Wasser gefallen.

Also habe ich mich vor die nasse Tür geschwungen und bin ab nach Heppenheim (zwischen Frankfurt und Heidelberg) getrampt, was bis zur Autobahnrasstätte vor Frankfurt auch überraschen gut geklappt hat... dann stand  ich da erstmal über ne Stunde... aber schließlich bin ich gegen 19 uhr dann doch noch dort angekommen und konnte mir die Trümmer vom Abriss ansehen..ich hätte ja zugern den Abriss selbst gesehen.

ICh habe ein paar Fotos gemacht, die adde ich dann später mal, aber das wesentliche ist meine Meinung dazu.

 

Ich war anfangs total abgefuckt, dachte so Scheiß Bürokratie in Deutschland.. wäre ich mal doch ausgewandert... wie kann man sowas wie so eine schöne Burg einfach abreißen, die ein Mann ganz alleine gebaut hat? Das ist für mich nicht weniger ein Weltwunder, wie irgendein Tempel oder sonstiges groés Gebäude, wo aber ein ganzes Volk dran gebaut hat.

Und schade finde ich den Abriss immernoch aber...

Ich dachte mir, wie kann das sein, dass einem Mann sowas zerstört wird... was hat der falsch gemacht? Wo ist die Gerechtigkeit?

Naja, schließlich habe ich verstanden, dass es nicht darum ging in der Burg zu wohnen, sondern aller Welt zu zeigen, dass es möglich ist, ganz alleine mit kaum finanziellen Mitteln eine Burg zu bauen. Das muss man sich da heraus nehmen. Was ein Mensch alles schaffen kann, der gerade mal nur von seinen Bienen lebt...

Und wäre es zum Abriss nie gekommen, wäre die Burg nie in die Medien gekommen und Leute hätten davon nie erfahren...

Ich habe von den Anwohnern erfahren, dass wirklich Busse weise Leute von überallher ankamen um sich die Burg anzuschauen und wie dieser eine Kerl die so einfach gebaut hat.

Das ist doch das tolle. Dafür hat er weitergebaut, es ist schade, dass die jetzt abgerissen wurde, aber ein Künstler muss sich von seinen Werken ja auch trennen... und die Hauptsache war doch, dass er sich seinen Wunsch erfüllt hat uns sich eine Burg gebaut hat. Er hätte ja niemals eine Baugenehmigung für eine Burg bekommen und das hieße, dass er niemals erst eine Burg gebaut hätte.
Also ein bisschen tragisch ist es, aber dafür ist er jetzt ein tragischer Held.

Was ich auch daraus mitgenommen habe ist, wie wertvoll es doch immer wieder ist vor Ort zu sein. Hätte ich das ganze nur in den Medien verfolgt, hätte ich immernoch diese Wut, dass Unrecht geschehen ist und es ist halt ganz anders was, im Fernsehen präsentiert zu bekommen oder dort gewesen zu sein. Ich habe mit den Nachbarn und den Einwohnern gesprochen. Ich kann mir ein viel besseres bild machen.

 

Jetzt allerdings die wichtige Übertragung noch daraus. Dass ich mehr draußen sein will und meine Pflanzen beobachten und die Umgebung anstatt immer nur darüber zu lesen.

Daher will ich auch nicht so viel zeit aufwenden hier alles zu posten immer mit Ergebnissen, wie ich erst dachte, sondern mehr Zeit draußen ohne Internet verbringen...

 

Ganz lustig ist auch, dass egal wohin ich gehe, ich immer wieder auf Leute treffe, die mir wieder was neues über Pflanzen erzählen können oder mich bestätigen indem was ich gerade gelernt habe.. das zeigt mir wieder.. ich muss nicht alles nachschlagen.. wenn ich draußen bin, dann kommen die Antworten zu mir.. und zwar von leuten, von denen ich es nicht erwarten würde.

So war ich zum Beispiel mal Komparse für RTL und musste mit nem Schauspieler zusammenspielen und hatte ein bisschen mit dem gequatscht und dann erzählt der mir auch, dass man mit Pflanzen reden müsse und erzählt mir, dass vor ein paar Jahren der Bambus im botanischen Garten aufeinmal quasi grundlos gestroben ist bis sie dann herausgefunden haben, dass da, wo sie die Pflanze herhatten zur gleichen zeit ein großer Waldbrand war, und die Mutter/Schwesterpflanzen wohl alle auch gestorben sind.

 

Ja, das wollte ich mal gesagt haben.

Also die Trampaktion hat mich ca. 2 Tage aber zumindest fast kein Geld gekostet und ich habe noch ein paar samen von nem tollen Fruchtstrauch mitnehmen können... und viel gelernt und mit vielen leuten gesprochen.. Das Tramoen in Deutschland getestet und mal wieder in Deutschland bei eienr Familie geschlafen. Diesmal in Südhessen.. ja das hatte ich ja auch noch nicht.. aber klappen tuts sicher überall.. auch wenn mir vorher gesagt wurde, dass das in Heppenheim wohl schwierig werden könnte und mir die familie dann auch sagte, dass sie sich sonst nicht vorstellen könnten, dass das jemand gemacht hätte. Egal, ich habe sie dirket schon als 2. gefunden. Und das gegen halb 10 abends.. also hatte ich Glück oder sagen wir.. einfach gutes Kharma, weil ich das richtige gemacht hatte.

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